Shelatin ist eine Handelsplatz 260km südlich von Marsa Alam. Das Gebiet zwischen
Marsa Alam und Sudan war bis vor kurzem für jegliche Art von Tourismus gesperrt.
Sie haben deshalb die einzigartige Möglichkeit diese als einer der ersten
Besucher zu erleben.
Als einer der wichtigste Handelspunkte in diesem
Teil des südlichsten Egyptens, ist Shelatin ein Schmelztiegel verschiedener Volksgruppen.
Das wahre Afrika beginnt hier. Aus dem Sudan kommen Kamele und vor allem handgemachte Gegenstände, die hier gegen im eigenen Land nicht zu bekommende
Güter gehandelt werden. Überall sieht man die in violetten Kalabeias gekleideten Rashaid, ein durch die Kamelzucht wohlhabender Stamm. Die Bishari und Ababda
sind Volksgruppen aus dem Sudan. Als
Statussymbole tragen sie Peitschen
oder gekrümmte Messer. Es gibt eine Vielzahl kleiner Verkaufsstände welche
so ziemlich alles anbieten.
Die Tour beginnt um sieben Uhr morgens.
Wir erreichen Shelatin nach ca. dreistündiger Fahrt entlang der Küstenstraße. Wir spazieren entlang der Verkaufsstände, dessen Vielfalt
an Angeboten wirklich beeindruckend ist. An dieser Stelle möchten
wir an einige Dinge erinnern. Die Menschen von Shelatin sind gastfreundlich
aber an keine Art von Tourismus gewöhnt. Sie sind eine moslemische Gemeinschaft
und haben Traditionen welche sich von den Ihren oft stark unterscheiden.
Für unsere anderen Programme empfehlen wir bedeckende Kleidung. Hier muß diese
getragen werden. Der Körper soll von langen Hemden, Hosen oder Tücher bedeckt sein. Anderes wird als Repektlosigkeit aufgenommen. Fotografieren ist natürlich erlaubt. Vorheriges Fragen vermeidet allerdings mögliche Probleme.
OPTIONAL:
Nach der Besichtigung des Marktes fahren wir wieder nach Norden. An einer
wunderschönen Lagune liegt das Fischerdorf Golaan. Dort essen wir zu
Mittag. Es gibt am selben Tag gefangenen Fisch, der von den Beduinen
zubereitet wird. Am späten Nachmittag sind wir
wieder zurück.
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